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Bluthochdruck: Woran merke ich, dass ich ihn habe?
Bluthochdruck erkennen: Woran man ihn merkt, warum viele jahrelang nichts spüren – und wann man messen lassen sollte. Christian Pudzich im Gespräch mit Laura Michels, Allgemeinmedizinerin in der Hausarztpraxis am Dreiringplatz.
· Länge: 16:05
Über 20 Millionen Menschen in Deutschland haben Bluthochdruck. Laura Michels erklärt mit einem einfachen Bild, was dabei in den Gefäßen passiert: Das Herz pumpt dauerhaft zu viel Druck durch ein System, das darauf nicht ausgelegt ist. Geschädigt werden vor allem die kleinsten Gefäße – im Gehirn und am Herzen. Deshalb ist unbehandelter Bluthochdruck ein eigenständiger Risikofaktor für Schlaganfall und Herzinfarkt. Im Gespräch geht es außerdem um typische Anzeichen wie innere Unruhe, Ohrenrauschen, Nackenschmerzen oder Druck im Kopf, um familiäre Vorbelastung und um die Frage, ab wann eine Messung sinnvoll ist.
Zur Einordnung: Nach der ESC-Leitlinie von 2024 gilt ein Blutdruck ab 140/90 mmHg in der Praxis als Bluthochdruck. Neu eingeführt wurde die Kategorie „erhöhter Blutdruck" zwischen 120/70 und 139/89 mmHg. Bei der Selbstmessung zu Hause liegen die Grenzwerte mit 135/85 mmHg niedriger.
Videoproduktion: www.content-in-motion.de